Sehr alte Steine

Den folgenden Artikel habe ich schon vor einigen Tagen geschrieben, allerdings gab es dann keine Gelegenheit mehr, ihn zu posten. Daher hier, mit einiger Verspätung, mein Bericht über jede Menge Ruinen.

Nachdem wir Mexico City verlassen hatten, sind wir nach Oaxaca gefahren, wo Jonas’ Mutter einen Bekannten, Armando, hat, der uns von der ADO-Haltestelle abgeholt und bei sich untergebracht hat (20.5.). Bei der Gelegenheit haben wir auch Baby Juanpablo und Armandos Frau kennen gelernt und abends das Familienleben auf dem Zócalo (Hauptplatz) der Stadt genossen. Statt vor dem Fernseher hängen Mexikaner anscheinend lieber zusammen mit anderen an diesem Ort herum, was schon mal sehr sympathisch ist. Am nächsten Morgen stand Monte Albán auf dem Programm, die einst stolze und jetzt sorgfältig restaurierte Hauptstadt der Zapoteken.

Nachdem wir uns noch ein bisschen Oaxaca mit seinem grünen Sandstein angeschaut hatten und mit Armando einen kleinen Ausflug zu einem sehr großen Baum gemacht hatten, der über 1000 Jahre alt ist und auf kein Foto passt, das meine Kamera machen kann, haben wir eine zwölfstündiger Fahrt hinter uns gebracht, größtenteils durch den „Istmo“, ein Gebirge, das im Hellen sicher sehr eindrucksvoll ist, nachts aber vor allem dazu führt, dass man nicht schlafen kann, weil man sonst ob der vielen scharfen Kurven vom Sitz rutscht. Diese entbehrungsreiche Reise führte uns nach Villahermosa (22.5.). Ich war ziemlich scharf darauf, von dort aus nach La Venta zu fahren und uns noch mehr grün überwachsene Pyramiden anzuschauen, dieses Mal von Olmeken erbaut, einer sehr sehr alten Kultur, die auch als La Venta-Kultur bekannt ist. Leider mussten wir feststellen, das dem einige Dinge im Weg standen: der Bus hatte Verspätung; es war nicht ganz klar, wo La Venta eigentlich liegt und wie man da hinkommt, die Annahme, dass es sich um eine große Touristenattraktion handeln würde, war offenbar falsch; dort wird nach Internetangaben nach Öl gebohrt und deshalb wurden die meisten Ausgrabungsstücke ohnehin in einen so genannten archäologischen Park gebracht, der mir aber eher wie ein Alibi vorkam. Neben ein paar unter schockierenden Bedingungen gehaltenen Zootieren konnte man durch künstlich angelegten Regenwald latschen, sich dabei totschwitzen und die einzige echte Attraktion, nämlich die putzigen mangofressenden Opossums, beobachten. (Link zum Jonasbild vom Oppossum)

Die Entschädigung für diesen relativen Reinfall folgte allerdings auf dem Fuße, da wir noch am selben Tag nach Palenque fuhren und in dessen Nähe im Hippiedorf El Panchan Qartier nahmen. Namentlich handelte es sich um eine Hütte mitten im Urwald, wo die eine Hälfte der Nacht Trommelklänge von feiernden Hippietouristen und die andere Hälfte Brüllaffentheater auf dem Programm stand.

Leicht übermüdet machten wir uns am nächsten Vormittag (23.5.) mit dem Collectivo auf dem Weg zu den Ruinen. Collectivos sind Minibusse, die einen für 10 Pesos (etwa 60 Cent) auf den Touristenrouten von A nach B bringen. Palenque ist wirklich… beeindruckend, faszinierend, umheimlich. Mitten im Urwald, heiß, feucht, steht es sowohl für das Leben der Maya im Einklang mit als auch im Kampf gegen die Natur. Die bisher beste Sache in Mexiko. Auch das kleine Museum auf dem Gelände fand ich sehr kurzweilig.

Noch am selben Tag, nachdem wir uns schlappe 7 bis 8 Stunden mit herumsitzen, Bier trinken und essen vertrieben hatten, setzten wir uns in den Bus nach Mérida, nicht, um Mérida zu besuchen, sondern um nach unserer Ankunft dort um 5 Uhr 30 am folgenden Morgen (24.5.) weiter nach Chichen Itzá zu fahren. Das ist der Ort wo diese Pyramide mit der Schlangen-Lichtshow steht: Zweimal im Jahr zur Tagundnachtgleiche erlaubt es die Architektur dieses wohl größten Kalenders der Welt, eine Schlange aus Sonnenlicht zu beobachten, die augenscheinlich die Pyramide herabgleitet. Das Gelände ist wirklich riesig und 10 Millionen Besucher im Jahr treten sich fast tot. Gut, dass wir so so früh da waren.

Nun sind wir in Cancún, einer Stadt, die noch keine 100 Jahre auf dem Buckel hat und nur zu einem Zweck aus dem Boden gestampft wurde: Um feierwütigen Ami-Collegestudenten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein Ausflug zu einer vorgelagerten Insel schien heute zu anstrengend, die nächste sehenswerte Ruine unerreichbar fern (zweieinhalb Stunden Bus!), also gab es heute: Strand. Das Wasser ist so warm, das kann man sich gar nicht vorstellen, so warm ist das Wasser in Cancún.

Kulturflash Mexico City

Foto: Jonas

Nachdem wir das partywütige Miami per Flugzeug verlassen hatten, landeten wir am Montag (17. Mai) planmäßig am Aeropuerto Internacional de Ciudad de Mexico. Ohne große Probleme fanden wir unser Hostel, das nur einen Steinwurf vom Plaza Mayor, wo eine riesige Flagge Schatten spendet (wenn die Sonne scheint, nicht so am Montag), und dem historischen Stadtkern entfernt ist. Bei einer Führung, die wir am nächsten Tag mitmachten und die von der sehr netten Herberge organisiert wurde, erfuhren wir dann auch, dass auf diesem Platz früher Tenochtitlan stand, das spirituelle Zentrum des Aztekenreiches. Hier wird dieses Volk übrigens lieber Mexicas genannt, warum wohl?

Außerdem besuchten wir Tlatelolco, ebenfalls ein Platz, auf dem früher Tempel standen, von denen allerdings im Gegensatz zum Plaza Mayor noch relativ viel erhalten ist. Die katholische Kirche (90% der Mexikaner sind katholisch), die direkt daneben steht, wurde von den Spaniern aus den Steinen der Tempel gebaut, die sie zuvor zerstört hatten. An dieser Kirche fällt noch etwas auf: Sie ist schief, so wie sehr viele Gebäude in der Stadt. Tenochtitlan wurde nämlich auf einer Insel im Texcoco-See errichtet, der allerdings trocken gelegt wurde. Leider erwies sich das, was dann also ausgetrockneterweise übrigblieb, als nicht besonders stabil und deshalb sackt Mexico City kontinuierlich ab. In einer anderen Kirche, die wir danach besuchten, musste man richtig bergauf gehen.

Diese besagte Kirche fand sich direkt neben der modernen Basilica de la Virgen de Guadaloupe, der Hauptheiligen von Mexico. Die Legende sagt, dass diese Jungfrau einem mexikanischen Indianer erschienen sei, womit die Kirche wohl bis zu Johannes Paul II. ein Problem hatte; weshalb dieser Papst hier auch ein ziemlicher Held ist. Jedenfalls steht diese Jungfrau für die Mestizo-Kultur, das heißt die Vermischung der Indianertraditionen und des Katholizismus. Ganz dumm waren die Spanier schließlich nicht, sie wussten schon, dass sie Symbole benutzen mussten, die die Völker hier drüben verstehen würden. So sieht das Bild der Jungfrau, das als Beweis der Geschichte des Indianers auf seinem Gewand erschienen sein soll und nun in der Basilika ausgestellt wird, für den europäischen Betrachter auch völlig unverdächtig aus. Alejandro, unser Guide, erklärte uns allerdings, dass es voll von Aztekensymbolen ist. Ziemlich cool.

Danach ging es endlich zum Hauptziel unseres Ausflugs: Teotihuacan (Bild oben), was bedeutet “Die Stadt, in der man ein Gott wird”. Das war die Hauptstadt der Azteken, bevor sie nach Tenochtitlan umsiedelten. Eigentlich war die Stadt aber schon längst da und wieder verlassen worden, als sie dort ankamen und völlig beeindruckt von dem waren, was sie vorfanden. Wer einmal die 65 Meter hohe Sonnenpyramide bestiegen hat, versteht wohl, warum sie denken mussten, dass Götter diese Stadt gebaut hatten. Einfach super, schließlich ist das ein ziemliches Postkartenmotiv. Beeindruckend auch, dass die sogar ein Abwassersystem hatten, und das, als in Deutschland im Mittelalter die Brühe die Straße langfloss. Schon schwer zu begreifen, dass die Spanier dieses Volk besiegen konnten.

Heute waren wir dann nämlich im Anthropologie-Museum, und wenn man sich anschaut, wie hoch entwickelt diese Kulturen waren, nicht nur die Azteken sondern auch die Mayas und jede Menge weitere, und wie lange sie schon da gewesen waren, bevor Cortes kam, versteht man es noch weniger. Ihre Kalender waren präziser als der gregorianische, sie haben die Null erfunden, Jahrhunderte, bevor die Europäer sie von den Arabern lernten, und ihre Kunst und Architektur haut einen vom Hocker. Leider kannten sie eben keine Pferde und hatten keine Schusswaffen und hielten die Spanier ohnehin für Götter, sodass diese genug Zeit hatten, sie zu betrügen und sich ihr Gold unter den Nagel zu reißen. Schon allein deshalb finde ich es sehr tröstlich, auch wenn es mich überrascht hat, dass Elemente dieser Kulturen heute noch sehr lebendig sind und für die Identität der Leute wirklich wichtig.

Auf der Flagge zum Beispiel sieht man eine Szene, die der Legende nach die Azteken an der Stelle beobachteten, an der sie dann Tenochtitlan gründeten. Siehste mal.

Abschlussbericht USA

So. Jetzt weiß ich gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Schließlich sind wir in den letzten 14 Tagen 7320 km gefahren. Man kann auf jeden Fall sagen, dass ich anfange, Schwarzbrot zu vermissen, denn von gutem/gesundem Essen haben die hier drüben tatsächlich nur sehr eingeschränkt Ahnung. Wasserabfüller werben damit, dass in ihrem Produkt kein Fett drin ist, wenn irgendwo “nur natürliche Zutaten” drauf steht, heißt das noch nicht, dass da keine Mononatriumglutamat drin ist, und alle haben Angst vor Salz und Fett, jedoch nicht vor Farbstoffen, Süßstoffen, Konservierungsstoffen. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass es Aufstriche wie “I can’t believe it’s not butter!” (“Ich kann nicht glauben, dass es keine Butter ist!”) gibt, die jute Butter durch ein Gemisch aus circa 20 teilweise unaussprechlichen Zutaten ersetzen, nur damit dann 45% weniger Fett drin sind. Teilweise steht auf den Chipstüten vorn drauf “künstlich aromatisiert” – das würde doch in Deutschland niemand kaufen!

Aber genug der Rumunkerei. Nachdem wir Santa Fe verlassen hatten, folgte vor allem jede Menge Langeweile, begleitet von konstantem Schwitzen meinerseits, da ich nach wie vor auf dem südlich gelegenen Beifahrersitz vor mich hin briet. Obwohl eigentlich alle Zeltplätze, auf denen wir waren, sehr schön waren, entweder toll gelegen oder zumindest mit Liebe betrieben und etwas Besonderes, war das nächste nennenswerte Ereignis die Ankunft in New Orleans am 11. Mai. Wieder eine Stadt, für die man sich viel mehr Zeit nehmen müsste, denn das French Quarter ist ausgesprochen schnuckelig und hält jede Menge originelle Lädchen, leckeres Essen und schräge Leute bereit. Erstaunlich für den ahnunglosen Europäer war auch, dass es tatsächlich so ist wie im Fernsehen behauptet wird und die Rassentrennung zu einem gewissen Grad noch immer erhalten ist. Unser Hostel, in dem es angeblich spuken soll, lag in einem Viertel, in dem vorrangig Afroamerikaner wohnten. Die Häuser waren ziemlich heruntergekommen und kein Tourist verirrte sich normalerweise dorthin. Sobald man eine bestimmte Sraße überquerte, wurden die Häuser superschick, man konnte sehen, dass die Mieten unbezahlbar waren, und Farbige kamen nur noch als Müllmänner, Kutscher (für die Muli-Stadtrundfahrten) oder bestenfalls Straßenmusikanten vor. Hm.

Florida gefällt mir recht gut. Anfangs (12.5.) waren wir in Pensacola (falls sich noch jemand an diese schrottige Serie von früher erinnert: Flügel aus Staaaahl!!!), in dessen Nähe es einen Nationalpark auf einer lang gezogenen Insel gibt. Perfekter schneeweißer puderzuckerfeiner Sand, alles supersauber, das Wasser so schön warm, dass sogar Papa reingegangen wäre, und dazu Gürteltiere! Oh ja, sie sind knuffig und sie sind neugierig und sie laufen dort überall herum. Am nächsten Abend, beim Zelten in einem Urwaldpark (jedenfalls kam es mir genau so vor, die feuchte Luft geschwängert von Fruchtbarkeit, man konnte Angst bekommen, dass einem gleich was aus den Ohren wächst) in der Nähe von Jacksonville, hat sich jedenfalls auch eins angeschaut, was wir da so machen, fand uns aber wohl wenig unterhaltsam. Ich hingegen fand das Feuerchen, über dem wir unseren in Alufolie eingewickelten uns stilecht mit Knoblauch, Zwiebel und Zitrone verfeinerten Fisch brieten, bezaubernd.

Dann ging es aber raus aus der Natur und rein in die große Stadt – Miami steht auf dem Programm, denn am Montag fliegen wir von hier aus nach Mexiko und Jonas muss noch das Auto verkaufen. Auf dem Weg haben wir zufällig den Start des Spaceshuttels Atlantis gesehen! Das war suuuper, denn eigentlich war diese Gegend von Florida schon immer eines meiner Traumziele, weil ich ja früher mal Astronaut werden wollte. Statt zum Mars zu fliegen sind wir jetzt aber in einem wirklich netten Hostel in South Beach, wo selbst die Palmen glitzern und die Leute sich wie College-Erstsemester benehmen, egal wie alt sie sind. Heute waren wir in den Everglades, jenem Nationalpark, der in meinem Englischbuch der schätzungsweise 8. Klasse vorkam und den ich seitdem besuchen will. Ich wurde auch reich belohnt und habe nicht nur die versprochenen Alligatoren gesehen, sondern auch jede Menge Schildkröten und die unterschiedlichsten Fische und Vögel. Später waren wir auch noch etwas paddeln und Lichtschutzfaktor 15 scheint für den 25. Breitengrad nicht ausreichend zu sein.

Um der Frage zuvorzukommen, warum das hier alles so unbebildert ist: Ich habe meine Kamera erst vorhin wiedergefunden. Kann schon mal passieren bei einem so großen Rucksack. Wird wieder anders, versprochen!

Nationalparkmarathon mit Indianerflair

3. Mai: Die Wüste lebt. Nicht.

Als wir den Campingplatz am Lake Millerton verließen, konnten wir noch nicht ahnen, wie paradiesisch er uns einen Tag später erscheinen würde, nicht nur, weil rückblickend eh alles schöner wird. Wir machten uns nämlich auf den Weg ins Death Valley und mussten zu diesem Zweck durch kalifornisches Hinterland fahren. Auf die Frage, ob wir Deutschen die USA wirklich so gar nicht leiden können, hatte ich einige Tage zuvor geantwortet, dass wir wahrscheinlich New York, Chicago und Kalifornien mögen. Ich hätte aber lieber San Francisco sagen sollen; das versteht vielleicht, wer sich einmal vergegenwärtigt, dass LA und SF nicht, wie man vielleicht bei unbedarftem Blick auf die Karte denken könnte, nah zusammen liegen, sondern 8 Fahrstunden voneinander entfernt sind. Daraus folgt zwangsläufig, dass Kalifornien ein ganz schönes Stück größer ist, als man sich das als Europäer, der sein Land in dieser Zeit in der Regel (fast) komplett durchqueren kann, vorstellt.

So kommt man also, sobald man die Küste verlässt und nach Süden fährt, in Gegenden, wo die Frage, warum jemand hier leben wollen sollte, zum ständigen Begleiter wird. Es ist heiß, es ist trocken, es herrscht Einöde. Dazu muss man allerdings sagen, dass die USA anscheinend ein sehr sehr bergiges Land sind. Ständig kommt man durch malerische Gebirgszüge, die allerdings auch sehr unwegsam und daher so gut wie unbewohnt sind. Dort ist es dann kühler und grüner. In den Tälern, die man sich jetzt nicht die Wintersport-Feriengebiete in Österreich vorstellen darf, sondern eher, als ob das gesamte Vogtland sich in plattes, nahezu unbewachsenes Land verwandeln würde, sind die Straßen so lang und erstrecken sich geradeaus bis zum Horizont, dass man zwangsläufig vergisst, wo man eigentlich hin wollte. Jede Raststätte ist eine Sensation und als vor uns eine Stadt auftauchte, konnte ich mir nur an den Kopf fassen. Ein Mann in einem Laden, wo wir Wasser kaufen wollten, kommentierte meine Auskunft, dass ich aus Deutschland sei, nur mit einem unheilsschwangeren Brummen und einem genuschelten “meine Vorfahren waren alles Juden”. OK, ab jetzt sagen wir, dass wir aus Berlin sind, das ruft andere Assoziationen hervor. Hier mal ein kleiner Eindruck.

Irgendwann ging es dann aber wieder bergauf – buchstäblich – und das nächste Tal war dasjenige des Todes: Death Valley! Da es schon spät war, besorgten wir uns nur noch ein paar Bier, aßen ein bisschen was Einheimisches (Fritiertes aller Art) und schlugen dann unser Zelt unterm Sternenhimmel auf.

4. Mai: Von ganz unten nach ganz oben

Schon relativ früh wurde es im Zelt unerträglich heiß, sodass wir uns bereits gegen halb 9 auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten des Death Valley wiederfanden. Es handelt sich hierbei zwar eindeutig um Wüste, allerdings waren wir überrascht zu erfahren, dass es nachts nicht, wie man das immer so erzählt bekommt, urst kalt wird. Das liegt daran, dass die heiße Luft aufgrund der umstehenden Berge nicht weg kann – und deshalb wird es tagsüber sogar noch heißer als in anderen Wüsten. Vielleicht kommt ja daher auch der Name. Jedenfalls waren irgendwann mal ein paar Leute so verrückt, in diesem Tal etwas abbauen zu wollen. So kann man dort eine alte Borax-Mine “besichtigen”, das heißt, man steht ein paar Minuten da, liest sich schwitzend die aufgestellten Schildchen durch und fährt dann weiter. Typisch amerikanisch (sage ich jetzt einfach mal) wird nur am Rande erwähnt, dass zum Abbau “Chinese workers” nötig waren – wer außer Zwangsarbeitern hätte es auch auf sich genommen, dieses wenig spektakuläre Zeug aus dem Wüstensand zu kratzen und es dann mit Muli-Wagentrecks zur 150 km entfernten Eisenbahnlinie zu bringen? Eben. Kaa Sau.

Interessanter war da schon die Erkenntnis, dass das Death Valley teilweise unter dem Niveau des Meeresspiegels liegt (bis zu 85 m). Das machte die Salzablagerungen, die ein prähistorisches Meer hinterlassen hatte, irgendwie noch eindrucksvoller: einen lebensfeindlicheren Ort kann man sich wohl nicht vorstellen.

Völlig fertig machten wir uns dann auf den Weg ins Spielerparadies Las Vegas das ja bekanntlich im gar nicht so paradiesischen Bundesstaat Nevada liegt. Ich werde nie kapieren, was daran noch toll ist, wenn man sich auf Knopfdruck amüsieren soll und dabei eigentlich nur abgezogen wird. Nachdem Jonas stilecht einen nicht näher zu bezeichnenden Geldbetrag beim Roulette im MGM Grand verloren hatte, verlegten wir uns darauf, uns die Springbrunnenshow vorm Bellagio anzuschauen. Wir hatten sogar das Glück, dass ein Song von Frank Sinatra gespielt wurde, zu dem der Springbrunnenchoreograph sich nicht lumpem ließ und aus den Fontänen alles rausholte, was ging. Einen kleinen Eindruck gibt es auf Jonas’ Blog. Bei dem Foto handelt es sich im Übrigen um den Blick aus dem Fenster unseres Hotelzimmers, das im 53. Stock eines 5-Sterne-Hauses lag und uns pro Person nicht viel mehr gekostet hat als eine Übernachtung in einer Amsterdamer Jugendherberge. Hotwire macht’s möglich.

5. Mai: Grand Canyon

Nach so viel Luxus musste es dann mal zurück zur Natur gehen. Ich sage euch gleich, wenn ihr mal im Grand Canyon zelten wollte, nehmt eine Extra-Decke mit, ich habe mir den Arsch abgefroren. Nach einer schier endlosen Fahrt durch ein kleines Stück von Nevada (wer macht sich hier nicht so schnell wie möglich aus dem Staub, wo doch genug davon da ist?), kamen wir endlich nach Arizona, wo wir ein Stück auf der historischen Route 66 fahren durften – all inclusive mit über die Straße wehenden Büschen!

Der Grand Canyon spricht jedenfalls für sich, ist phänomenal und war uns daher sogar zwei Übernachtungen wert, sodass wir eine richtige Wanderung machen konnten. Diese bestand darin, drei Meilen bergab und eben diese drei Meilen auch wieder bergauf zu gehen (1 Meile = 1,6 km). Mit jeder Menge Wasser und leckeren Energy Bars haben wir es geschafft. Entgegen meiner Annahme, dass der Grand Canyon zumindest teilweise durch Absinken von Teilen des Untergrundes entstanden ist, ist seine Existenz einzig und allein durch die Aktivitäten des Colorado River und sonstigen erodierenden Kräften zurückzuführen. Nicht dass man den Fluss zu Gesicht bekommen würde, es sei denn, man geht statt anderthalb Stunden (wie wir) eher 5 Stunden bergab und übernachtet dann unten, weil man es niemals am selben Tag wieder nach oben schafft.

7. Mai: Schichten und Indianer

Nun möchte ich mit meinen geologischen Ausführungen, die ich eben begonnen habe, fortfahren. Es ist nämlich so, dass in dem Teil der USA, in dem wir uns gerade befinden, irgendwann mal eine ziemlich große Landmasse ziemlich gleichmäßig ziemlich weit angehoben wurde. Das Ergebnis kann man im Bild oben bewundern: Die Ablagerungsschichten der letzten Millionen Jahre sind unheimlich gut sichtbar (das älteste Gestein am Grund des Grand Canyon ist zwei Milliarden Jahre alt). Deshalb kann man auf dem ganzen Weg vom Grand Canyon bis zum Petrified Forest (siehe unten) bizarre Gesteinsformationen in allen Farben des Regenbogens bewundern. Das Ganze nennt sich dann Painted Desert.  Das weiche Sediment wird durch Gewässer, Regen, Kälte und Wind bearbeitet. Im Monument Valley, in das wir als nächstes fuhren, hat dieser Prozess ein recht extremes Resultat gezeitigt:

Wichtig beim Betrachten vom Fotos vom Monument Valley ist, dass man sich NICHT die Musik aus der Marlboro-Werbung dazu vorstellt, sondern ganz im Gegenteil STILLE, die so still ist, dass sie schon wieder laut ist. Kein Grillenzirpen, kein Summen, kein Vogelgezwitscher. Die einzigen Geräusche kommen von den idiotischen Bleichgesichtern, die in ihren Tiefkühlautos auf einer buckligen Piste roten Staub aufwirbeln und zum Fotografieren nur ungern aussteigen. Natürlich hoben wir uns davon ab, schon deshalb, weil wir nicht tiefgekühlt waren.

Ich habe jetzt das Wort Bleichgesichter verwendet, weil wir, wieder einmal völlig unbedarft, unversehens im Indianerland gelandet waren, Navajo um genau zu sein. Das ist auch der Grund dafür, dass wir schlafen gehen mussten, ohne einen Tropfen Alkohol zur Entspannung zu uns nehmen konnten – der ist nämlich verboten. Genauso wie Handyempfang anscheinend, denn davon war den gesamten nächsten Tag nichts zu merken.

8. Mai: Versteinerte Bäume und Wyatt Earp

So, ihr wart sehr tapfer und habt es jetzt fast bis zum Schluss meines Eintrags geschafft. Bevor auch ich zur Ruh gehe, will ich euch noch schnell erzählen, was wir heute Unglaubliches gesehen haben: Versteinerte Bäume! Im Petrified Forest National Park liegen sie zu Hauf herum und man kann sie sich ausgiebig anschauen und dabei durch die stürmische Steppe stapfen. Nur mitnehmen darf man sie nicht. Das wird streng kontrolliert, indem der Ranger am Ausgang jeden ausgiebig befragt, ob er etwas eingesteckt habe. Nur wer fest und selbstsicher mit “No” antwortet, wird rausgelassen. Die Bäume sind in Nordamerika gewachsen, als noch nicht abzusehen war, dass es mal Nordamerika sein würde, nämlich kurz bevor die Dinos diesen Planeten eroberten. Danach sind sie umgefallen und wurden unter silikatbildendem Gestein verschüttet und von Feuchtigkeit durchflossen, wodurch ihr organisches Material durch Silikate ersetzt wurde. Das hört sich langweilig an, sieht aber schön aus und zum Teil kann man wirklich kaum glauben, dass man Stein und nicht Holz vor sich hat.

Nun hat die Geschichte mit den Nationalparks erst einmal ein Ende gefunden – und zwar im Silver Saddle Motel in Santa Fe – der Hauptstadt von New Mexico, die übrigens sehr überraschend schön und cool ist und noch dazu die höchstgelegene Hauptstadt in den USA ist. Wir haben das Wyatt Earp-Zimmer, Baby. Mit Betten. Gute Nacht.

Autofahren in den USA

So, jetzt sind wir ja wirklich unterwegs, raus aus der Stadt und rein in die Natur: Vier Stunden Fahrt in den Yosemite National Park waren sicher nicht zu viel für dieses wunderschöne Erlebnis. Wir sind zwar nur 8km gewandert, dafür 4km bergan, 4 bergab, und mit mehr Ausblick als man in anderen Gegenden innerhalb von zwei Wochen bekommt. Im Yosemite Park gibt es riesige Sequoia-Wälder, in denen es regelmäßig brennen muss, damit sie gesund bleiben. An jeder Ecke gibt es majestätische Wasserfälle, die beim ins-Tal-donnern Regenbögen machen, durch die man quasi direkt durchgehen kann – jedenfalls sind wir ganz schön nass geworden. Leider muss ich einsehen, dass meine 80€-Kamera keine schönen Bilder mache, und deshalb verweise ich einmal mehr auf Jonas, der auch einen Blog macht.

Nachdem wir uns müde gewandert hatten und noch ein paar Kletterer in der unglaublich mächtigen Steilwand von El Capitan beobachtet hatten, haben wir uns auf den Weg Richtung Fresno gemacht, in dessen Nähe wir nach einigem Suchen am Millerton Lake einen idyllischen, preisgünstigen Campingplatz gefunden haben. Eichhörnchen, Eidechsen, Fledermäuse und lauter Vögel, die ich noch nie gesehen oder gehört habe erfreuen das Herz der Biologin. Heute morgen war ich sogar im See baden!! (Aber danach habe ich trotzdem noch geduscht – 5 Minuten kosten 50 Cent.)

Nun sind wir auf dem Weg ins Death Valley, wo es wohl auch einen Campingplatz gibt, den wir vielleicht vor Einbruch der Nacht erreichen werden. Unser Roadtrip hat einen ziemlich engen Zeitplan und sieht nun 6 Stunden Fahrt pro Tag vor. Hier sind 30 Grad, und Jonas’ altes Auto hat natürlich keine Klimaanlage. Aber ich habe es ja nicht anders gewollt. Wenigstens gibt es ja überall kalte Getränke, wobei der kleinste Becher schätzungsweise 400ml fasst. Stay cool!

Aussichtspunkte

Am Dienstag war Vollmond. Da hat es sich angeboten, einen sehr beliebten Aussichtspunkt zu besuchen. Von Twin Peaks aus kann man ganz San Francisco überblicken, was vor allem nachts ein großartiges Bild abgibt.

So habe ich mir das Wetter schon eher vorgestellt.

Am Mittwoch ging es mir dank meiner Jetlag-Überwindungsstrategie fast normal gut. Nachdem wir Jonas’ Zimmernachfolger vom Flughafen abgeholt hatten, haben wir, als Beitrag zu seiner Jetlag-Überwindung, einen Ausflug gemacht. Zuerst sind wir zur Golden Gate Bridge gefahren, sodass ich mir die endlich von nahem anschauen konnte. Von verschiedenen Aussichtspunkten aus habe ich mir ein vollständiges Bild von ihrer Großartigkeit gemacht.

Zuerst sind wir drüber gefahren...

...dann haben wir sie uns direkt von der anderen Seite aus angeschaut...

...dann von etwas weiter weg...

...und dann schließlich von dem Punkt aus, dessen Ausblick wohl jeder kennt. Nur ohne Jonas.

Weil wir dann immer noch nicht genug hatten, haben wir uns noch zu den Redwoods aufgemacht, die Riesenbäume, die auch unter dem Namen Sequoia bekannt sind.

Mächtige Bäume begeistern die Biologin.

Von wegen Wald vor lauter Bäumen...

Das hier nennt sich "The Cathedral" - passend, oder?

Nun bin ich mit Fotosmachen etwas ins Hintertreffen geraten, denn ein bisschen lenkt es ja doch immer ab. Gestern waren wir in Downtown San Francisco und sind Cable Car gefahren, haben uns die touristenverseuchte Werft angeschaut und haben Cheesecake in uns reingestopft, 1000 kcal pro Stück. Lecker! Heute dann sind wir mit Jonas’ geruchsintensivem Auto nach Santa Cruz gefahren, wo man surfen kann, wenn man nicht, wie ich, erkältet ist. Den Rückweg haben wir auf dem Highway 1 zurückgelegt, einer nicht umsonst legendären Straße, die an der Küste entlang führt und dramatische Blicke aufs Meer und die Berge direkt dahinter freigibt. Da das Wetter auch heute richtig kalifornisch war, werde ich das wohl nie vergessen! Am San Gregorio Beach sind wir auch kurz ausgestiegen und ich konnte dort ein bisschen rumrennen – sowas gefällt mir eben doch sehr viel besser als irgendwelche Touristenstädte, auch wenn es dort leckere Pommes gibt.

So, jetzt muss ich aber aufhören, denn es ist Party angesagt: Jonas wird mit Bier, Tacos und Guacamole verabschiedet – hmm!

Übrigens habe ich gerade die Mail von der TU Berlin bekommen, dass ich für den Master in Computational Neuroscience aufgenommen werde! Also falls das mit der DJS nix wird – eine supergute Alternative habe ich schon mal! :D

Flughafengeschichten und das Goldene Tor

Am letzten Abend in München waren Peter und ich noch schön im Biergarten, Schweinebraten und Helles – einen besseren Abschied von Deutschland kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Ich musste seeehr früh los: 4 Uhr 8 ging meine S-Bahn.

Der Weg nach San Francisco war nicht nur der Kilometerzahl nach ein weiter, auch das mit dem Fliegen ist nicht so einfach, wie ich es in Erinnerung hatte. Es ging schon damit los, dass zum Einchecken nur noch Automaten da sind. OK, wie soll ich da jetzt meinen Pass reinstecken? Aha, aufklappen… Und dann wollen sie so ziemlich alles über mich wissen, auch die Zieladresse. OK, SMS schreiben, zum Glück ist in Kalifornien nicht gerade Nacht. Das Beste ist ja, dass trotzdem genauso viel Personal nötig ist, um den verärgerten Leuten zu erklären, wie sie das jetzt machen müssen, wie zum Einchecken nötig wäre. Die Gepäckabgabe dauert auch ewig… ich stehe an, nur um mir wie immer sagen zu lassen, dass ich meinen Rucksack zum Sperrgepäck bringen muss. Dort sitzt ein grimmig dreinschauender Typ, der mein Gepäck so lieblos behandelt, dass ich bezweifle, es je wieder zu sehen.

Meine Strategie, um den Jetlag so schnell wie möglich zu besiegen: In der Nacht habe ich nicht geschlafen und bin einfach nur froh, als ich auf meinem Platz im Flugzeug sitze und schon eingeschlafen, bevor wir abgehoben sind. In Amsterdam muss ich ewig warten, der Flug wurde zwei Stunden nach hinten verschoben, warum auch immer. Ich bin immer noch furchtbar müde und gebe bestimmt ein erbärmliches Bild ab, wie ich so auf meinen Sitz gekrumpelt bin, meinen Rucksack umklammernd, damit mir niemand im letzten Moment meinen Pass klaut.

Das Fliegen an sich ist dann gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dass ich 6 von 10 Stunden schlafe, hilft definitiv. Leider sitze ich nicht am Gang, sodass es am Ende doch etwas unbequem wird, weil ich ja nicht dauernd aufstehen und meinen Sitznachbarn hochjagen kann. Beim Gepäckabholen muss ich leider feststellen, dass der Deckel meines Reisewaschmittels in 1000 Stücke zersplittert ist und sich der Inhalt der hellblauen Flasche über so ziemlich alles verteilt hat, was in meinem Rucksack ist. Zum Glück ist das meiste in Tüten. Deren Farbe sich übrigens mit dieser Methode sehr effektiv entfernen lässt.

Jonas holt mich stilecht mit seinem roten BMW ab und erklärt mir auf der Fahrt, dass die Klapper-, Knatter- und Quietschgeräusche nicht weiter besorgniserregend sind. Na dann sollte er uns ja auch bis nach Miami bringen können, nä?

Mehr als Burger essen und ein kurzer Spaziergang durchs  Castro ist dann allerdings nichts mehr mit mir zu machen und nach einem Gläschen Rotwein mache ich es mir im Bettchen bequem.

12 Stunden später verrät sich das Wetter durch Trommelgeräusche am Fenster. Deshalb fahren wir nach dem Frühstück auch erstmal in die Academy of Sciences, die im Grunde ein Naturkundemuseum ist, nur ziemlich cool und alles andere als langweilig.

Die Academy. Wie man sieht, müssen wir das mit Wetter noch ein bisschen üben.

In der Riesentreibhaus-Regenwaldnachbildung gibt es niedliche Vögelchen...

…giftige Fröschlein…

…und jede Menge Schmetterlinge.

Weiter Fotos hat Jonas mit seiner Mega-Kamera gemacht.

Danach fahren wir noch kurz zum Strand. Als wir um die Ecke der Straße biegen, die direkt aufs Meer zuführt, wird mir schlagartig bewusst, dass ich jetzt zum ersten Mal den Pazifik sehe!! Ziemlich kalt sieht er aus…

Schließlich wird das Wetter doch noch für eine Weile schön, so wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte und wir nutzen die Gelegenheit, mit Myles, der kleinen lustigen Terrier-Promenadenmischung von Jonas’ Mitbewohnerin, zum Park den Berg rauf zu gehen. Von dort kann ich sie endlich sehen: Die Golden Gate Bridge. Manche Sachen fotografiert man besser nicht, sondern erinnert sich so an sie.

26.4.: München, kurz vor Aufbruch

Jetzt geht es wirklich bald los. Ich habe das Wochenende gut hinter mich gebracht, das Auswahlverfahren hätte wohl besser nicht laufen können. Ich meine damit, wenn sie mich nicht nehmen, hätte ich nichts daran ändern können, indem ich etwas anderes oder mehr gesagt oder mich besser vorbereitet hätte.

Jetzt sitze ich hier noch ein bisschen herum und bringe die nächsten drei, vier Stunden rum – dann muss ich los, zum Flughafen, denn ich fliege um 7 und muss zweieinhalb Stunden vorher da sein. Ist wahrscheinlich Unsinn, aber ich will mein Glück nicht herausfordern.

Auf jeden Fall war das ein schöner Abschied von Deutschland. München hat sich mir von seiner besten Seite gezeigt – gestern war ich an der Isar, heute beim Schloss Nymphenburg. Fragt mich nicht, wie das Schloss an sich ist, das hat mich nicht so interessiert, aber der Park ist super. Das ist schon etwas anders als im Treptower Park, vor allem hört man nichts mehr von der Stadt und kann sich einbilden, tatsächlich im Wald zu sein. Zum Abschluss waren wir noch im Biergarten, aber dazu gibt es leider keine Fotobeweise.

Mistelzweig, wie er im Buche steht - leider niemand zum Küssen da.

Abschalten im Grünen

Herrlich! Und die Leute sind sogar so schlau und füttern die Tiere nicht.

Läd zum Verweilen ein...

Erinnert täuschend echt an diese "Natur", von der alle reden.

Einen kleinen Besucher hatte ich dann noch am Wasserrand.

Fledermäuse scheint es auch zu geben.

...München, sehr schön mitten im Urwald gelegen...

21.4.: T minus 1

Morgen geht es los. Der Flug geht zwar erst am Montagmorgen, aber ich fahre morgen schon nach München zum Auswahlverfahren der Deutschen Journalistenschule. Dann muss alles klar sein. In den letzten Tagen habe ich noch viel zu viel Geld für lauter Kram ausgegeben, den ich dann hoffentlich auch brauche. Ich habe den Blog jetzt erstmal aufgesetzt, auch wenn in den nächsten Tagen sicher noch ein paar Änderungen kommen werden. Zur Zeit sieht es hier ja noch etwas grau und überseriös aus; das passt vielleicht für die Hauptseite, aber das hier ist ja doch eher privater Natur und soll vor allem dazu da sein, dass ihr, meine Freunde und meine Familie, wisst, wo ich mich gerade herumtreibe. Natürlich werde ich nicht nur Fakten aufzählen, aber die großen Erkenntnisse sind natürlich für die “richtige” schwarzezitrone. reserviert.

Also, jetzt wisst ihr, wo ihr mich finden könnt.


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