Am 24.Juli bin ich also wieder einmal auf dem Landweg nach Ecuador gelangt. Schlappe 24 Stunden hat es von Salento nach Quito gedauert.  In Quito gibt es eine Seilbahn, die den Teleférico in Bogotá ganz schoen alt aussehen laesst; da oben bekommt man sogar Atemnot. Ich kann dazu nur Jonas’ Panoramabild empfehlen.

Als naechstes ging es jedenfalls nach Latacunga, um von dort aus den Cotopaxi zu bezwingen. Das ist ein 5900m hoher erloschener Vulkan, der auf den letzten paar hundert Hoehenmetern von ewigem Eis bedeckt ist. Da man den Gipfel fast nie sieht, bricht man kurz nach Mitternacht auf, um am fruehen Morgen oben zu sein und die Chance auf einen Ausblick zu haben. So weit, so gut, wir quaelten uns zum Refugio auf 4800m und schlotterten dort eine halbe Nacht durch, waehrend unsere Koerper fleissig rote Blutkoerperchen produzierten, um den abnehmenden Sauerstoffgehalt der Luft halbwegs auszugleichen. Als wir aufbrachen, lagen 10 cm Schnee auf dem Platz vor dem Refugio und 2 cm im Vorraum, denn der Sturm war auch nicht from bad parents.

Naja, um es kurz zu machen, wir mussten leider unverrichteter Dinge umkehren. Angesichts von Dunkelheit, Schneesturm und Gletscherspalten schien es sich kaum zu lohnen, sich weitere 5 Stunden zum Gipfel zu schleppen, nur um dann genau nichts zu sehen. Schon mal ein Grund, nochmal herzukommen.

Der naechste Vulkan folgte in Baños – und dieser ist aktiv. Tungurahua erwaermt in der Naehe des netten kleinen Ortes mit freuhlingshaftem Klima freundlicherweise jede Menge Thermalwasser und machte meinen Aufenthalt damit mehr als angenehm.

 

 

Dann brach Jonas zu den Galápagos-Inseln auf, fuer viele der Hauptgrund, Ecuador zu besuchen, fuer mich der finanzielle Ruin. Ich blieb erstmal in Baños und radelte zusammen mit zwei Kanadiern die “Ruta de las cascadas” (Wasserfallroute) entlang, um schliesslich beim “Teufelskessel-Wasserfall” anzukommen. Das ist mal ein passender Name.

 

In den Kessel will nicht mal Obelix fallen.

 

Jetzt befinde ich mich an der Kueste, in Puerto López, und habe gestern eine Tour zur Isla de la Plata (Silberinsel) gemacht. Dort gibt es Blaufusstoelpel, Fregattvoegel und einiges mehr und auf dem Weg kann man Buckelwale und Schildkroeten beobachten. Erstere sind ganz schoen gross, letztere meine Lieblingstiere und soooo nett! Wenn ihr euch jetzt das Paradies vorstellt, praesentiere ich euch hiermit die hiesige Vegetation incl. Wetter:

 

Idyllisch.

 

Aber es hat auch seinen Reiz.

 

Da weiss man wenigstens, warum baden verboten ist.


Blättern


Kommentare ( 1 Kommentar )

Folgende Spanischschule in Montanita kann ich waermstens empfehlen: Mar Azul Spanish School, http://www.ecuador-spanishschool.com
Diese Schule bietet guenstigen, profesionellen Spanischunterricht an. Privatunterricht oder Kleingruppenunterricht bis max. 3 Personen sind moeglich. Die Lehrer koennen individuell auf die verschiedenen Lernstiele ruecksichtnehmen und sich den Studenten ideal anpassen. Die familiaere Atmosphaere ist ein weiteres Plus fuer diese Schule. Es ist moeglich bei einer Gastfamilie zu wohnen und sein Spanisch auch nach den Stunden zu vertiefen. Surfen, Joga, Ausfluege in der Umgebung, frische Fruchtsaefte, Sonne, Strand, warmes Wasser und vieles mehr laden dazu ein, laenger als geplant in Montanita zu verweilen. Geniessen Sie es!

Gabriela schrieb dies am 12.06.12 um 7:49 am.

Kommentieren


XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>


© Copyright 2007 schwarzezitrone. auf Reisen Theme by Zidalgo Thanks for visiting!